Solide Finanzen sind die Grundlage für eine handlungsfähige Stadt. Nur wenn Hochheim finanziell verlässlich aufgestellt ist, können wir investieren, gestalten und auf neue Herausforderungen reagieren. Für uns GRÜNE bedeutet verantwortungsvolle Finanzpolitik: Prioritäten setzen, Fördermittel konsequent nutzen und Entscheidungen transparent machen.
Nicht alles ist gleichzeitig möglich. Deshalb wollen wir klare Prioritäten setzen. Sanierungen und Investitionen mit direktem Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger haben Vorrang – etwa bei Schulen, Feuerwehr, Sportstätten, sicheren Wegen und öffentlichen Räumen. Qualität, Langlebigkeit und Energieeffizienz sind für uns wichtiger als kurzfristig niedrige Kosten.
Große Vorhaben sollen realistisch geplant, schrittweise umgesetzt und finanziell abgesichert werden. So sichern wir Hochheims Handlungsfähigkeit auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten.
Förderprogramme von Land, Bund und Kreis bieten große Chancen – werden aber oft nicht ausgeschöpft. Wir setzen uns dafür ein, Fördermittel systematisch zu nutzen. Eine feste Anlaufstelle in der Verwaltung soll Förderprogramme frühzeitig identifizieren, Anträge vorbereiten und Projekte koordinieren. So schaffen wir zusätzlichen finanziellen Spielraum, ohne den städtischen Haushalt unnötig zu belasten.
Transparenz ist für uns kein Schlagwort, sondern Voraussetzung für Vertrauen. Haushaltszahlen und Entscheidungen müssen nachvollziehbar sein. Wir wollen, dass Bürgerinnen und Bürger verstehen, wofür Geld ausgegeben wird und warum.
Dazu setzen wir auf:
Ein einmal pro Quartal veröffentlichter übersichtlicher Projekt- und Haushaltsüberblick soll zeigen, wo Hochheim steht und was geplant ist.
Vereine, Schulen, Feuerwehr und ehrenamtliche Initiativen leisten unverzichtbare Arbeit für unsere Stadt. Sie brauchen Planungssicherheit und verlässliche Ansprechpartner. Wir setzen uns für klare Zuständigkeiten, einfache Verfahren und mehrjährige Förderperspektiven ein, damit Engagement nicht an Bürokratie scheitert.
Ein regelmäßiger Dialog zwischen Verwaltung, Politik und Ehrenamt soll helfen, Bedarfe frühzeitig zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu finden.
Die Stadt selbst kann Vorbild sein. Bei Beschaffung und Vergabe sollen ökologische und soziale Kriterien eine größere Rolle spielen – im rechtlich möglichen Rahmen. Regionale Anbieter, langlebige Produkte, Recyclingmaterialien und faire Arbeitsbedingungen gehören für uns zu einer zukunftsfähigen kommunalen Wirtschaftspolitik.
Auch bei Bauprojekten gilt: Energieeffizienz, Qualität und Folgekosten müssen von Anfang an mitgedacht werden. Nachhaltiges Wirtschaften ist kein Gegensatz zu soliden Finanzen, sondern ihre Voraussetzung.
Wir stehen für eine Finanzpolitik, die Generationengerechtigkeit im Blick behält. Schulden dürfen nicht leichtfertig aufgebaut werden, notwendige Investitionen aber auch nicht dauerhaft verschoben werden. Wenn Einnahmen angepasst werden müssen, sollen Belastungen fair verteilt werden.
Unser Ziel ist ein Hochheim, das finanziell stabil bleibt, Spielräume nutzt und Entscheidungen offen erklärt – damit Vertrauen wächst und die Stadt gemeinsam gestaltet werden kann.
In diesem Wahlprogramm verwenden wir den Gender-Doppelpunkt (:). Er bezieht alle Geschlechter ein, ist gut lesbar und wird von Vorleseprogrammen barrierefrei verarbeitet.
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