Wer ist Oliver Riehl und welche Ideen hat er für die Zukunft unserer Stadt? Auf seiner neuen Homepage stellt sich unser Bürgermeisterkandidat vor, präsentiert seine Themen und Ziele für Hochheim und lädt zum Austausch ein.
Schaut vorbei und lernt Oliver und seine Vorstellungen für ein lebenswertes, nachhaltiges und zukunftsfähiges Hochheim kennen!
Zur Homepage: www.oliver-riehl.de
Die Hochheimer Grünen haben Oliver Riehl einstimmig für die Bürgermeisterwahl nominiert. Der langjährige Kommunalpolitiker will Hochheims besondere Identität bewahren und die Stadt zugleich pragmatisch weiterentwickeln.
Die Hochheimer Grünen schicken Oliver Riehl ins Rennen um das Bürgermeisteramt. Die Mitglieder des Ortsverbandes nominierten ihn am Mittwochabend einstimmig als Kandidaten für die Bürgermeisterwahl.
„Ich freue mich sehr über dieses Vertrauen. Ich trete als Grüner an, möchte aber Bürgermeister für alle Hochheimerinnen und Hochheimer sein“, sagte Riehl nach seiner Wahl. Für ihn gehe es bei der Bürgermeisterwahl vor allem um die Frage, wem die Menschen zutrauen, Verantwortung für ihre Stadt zu übernehmen, unterschiedliche Interessen zusammenzubringen und Entscheidungen verlässlich umzusetzen.
Im Mittelpunkt seiner Kandidatur steht die Frage, wie Hochheim sich weiterentwickeln kann, ohne dabei seinen besonderen Charakter zu verlieren. Riehl sieht darin keinen Widerspruch zwischen Bewahren und Verändern.
„Hochheim ist nicht einfach irgendein Wohnort im Rhein-Main-Gebiet. Unsere Weinberge und die Altstadt, unsere Tradition als Wein- und Sektstadt, Markt und Weinfest, die Vereine und das große ehrenamtliche Engagement prägen unsere Stadt. Das sollten wir bewahren und gleichzeitig den Mut haben, Hochheim dort weiterzuentwickeln, wo es notwendig ist.“
Die kommenden Jahre werden aus Riehls Sicht vor allem eines verlangen: klare Prioritäten. Die finanzielle Lage der Stadt setze Grenzen, während gleichzeitig wichtige Aufgaben und Investitionen anstünden. Eine leistungsfähige und bürgernahe Verwaltung gehört deshalb zu seinen Schwerpunkten. Entscheidungen müssten nachvollziehbar sein und einmal beschlossene Vorhaben auch verlässlich umgesetzt werden.
Bei Verkehr und Infrastruktur setzt Riehl auf pragmatische Lösungen. Die Diskussion dürfe sich nicht auf die Frage „Auto oder Fahrrad“ reduzieren. Sichere Wege für Kinder, gute Bedingungen für Fußgänger und Radfahrer, ein verlässlicher öffentlicher Nahverkehr und die Erreichbarkeit mit dem Auto seien unterschiedliche Bedürfnisse, die eine Stadt gemeinsam organisieren müsse. Gerade angesichts der anstehenden großen Infrastrukturprojekte werde eine gute Planung und Kommunikation wichtiger denn je.
Ein weiterer Schwerpunkt ist für Riehl das Zusammenleben der Generationen. Hochheim müsse ein Ort bleiben, an dem Kinder gut aufwachsen, Jugendliche ihren Platz finden, Familien gerne leben und ältere Menschen selbstverständlich am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.
Auch wirtschaftliche Entwicklung und Lebensqualität will Riehl nicht gegeneinander ausspielen. Hochheim brauche Wohnraum und gute Bedingungen für Unternehmen, Handwerk, Einzelhandel und Gastronomie. Eine besondere Rolle komme den Winzerbetrieben zu, die für Riehl Wirtschaft, Tradition und Identität der Stadt miteinander verbinden.
Gleichzeitig müsse Entwicklung mit Augenmaß erfolgen. Der Erhalt der Weinberge, Grünflächen und Naherholungsräume sowie der Umgang mit Hitze, Trockenheit und Starkregen seien keine abstrakten Zukunftsfragen, sondern beträfen unmittelbar die Lebensqualität in Hochheim.
Riehl ist seit vielen Jahren kommunalpolitisch in Hochheim aktiv. Er gehört der Stadtverordnetenversammlung an und war mehrere Jahre Vorsitzender des Hochheimer Ortsverbandes von Bündnis 90/Die Grünen. Beruflich ist er in leitender Funktion in einem internationalen Unternehmen tätig und verfügt über langjährige Erfahrung in der Führung von Teams und der Verantwortung für Entscheidungen und Ergebnisse.
Diese Erfahrung prägt auch sein Verständnis des Bürgermeisteramtes. „Ein Bürgermeister muss nicht auf jede Frage sofort eine Antwort haben. Er muss zuhören, unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen und irgendwann auch entscheiden. Und dann muss er bereit sein, diese Entscheidung zu erklären und dafür Verantwortung zu übernehmen.“
Nach seiner Nominierung will Riehl nun vor allem das direkte Gespräch mit den Menschen suchen und in den kommenden Monaten in Hochheim und Massenheim präsent sein.
„Es gibt vieles in Hochheim, auf das wir stolz sein können. Darauf möchte ich aufbauen. Gleichzeitig möchte ich erfahren, was die Menschen bewegt, wo sie Veränderungen erwarten und welche Ideen sie für unsere Stadt haben. Eine Stadt entwickelt man nicht vom Rathaus aus allein. Das gelingt nur gemeinsam mit den Menschen, die hier leben.“
Für Riehl beginnt damit nach der einstimmigen Nominierung nun der eigentliche Wahlkampf: „Ich traue mir diese Aufgabe zu und ich möchte sie übernehmen. Ich freue mich auf die kommenden Monate und auf viele Gespräche darüber, wie wir Hochheim gemeinsam weiterentwickeln können.“
Sehr geehrter Herr Wirtschaftsminister Al-Wazir,
lieber Tarek,
im Namen des Ortsverbandes Hochheim, dem Oliver Riehl und ich als Vorsitzende vorstehen, sowie den Ortsverbänden Hofheim, Kelkheim, Liederbach, Flörsheim, Sulzbach, Hattersheim, Kriftel, Schwalbach, Eppstein und Bad Soden wenden wir uns heute in einem offenen Brief an Sie. Wir leben in schwierigen Zeiten, die uns einiges an Einschränkungen abverlangen, die aber auch neue Spielräume im Denken und Handeln eröffnen. Hier sind jede*r Einzelne und die Politik als Ganzes gefordert.
Konkret geht es uns um das Thema Nachtflüge in Zeiten von Corona und um einen Appell, die Chance für eine neue Weichenstellung für Grüne Politik im Hinblick auf Klima, Wirtschaft und Verkehr noch entschlossener zu ergreifen.
Zunächst zu den Fakten: Die derzeitige Auslastung des Frankfurter Flughafens liegt bei ungefähr 15%. Das beschert uns Anwohner*innen in den fluglärmgeplagten Kommunen des Rhein-Main-Gebietes eine Atempause mit mehr Ruhe, besserer Luft und klarem Himmel. Eine Atempause, die wir, wie Sie selbst wissen, sehr nötig haben. Dennoch hatten wir zurzeit durch Sondergenehmigungen allein im vergangenen Monat Mai laut dem Deutschen Fluglärmdienst 82 Nachtflüge, 422 Flüge in den Nachtrandstunden, davon 79 Kurzstreckenflüge. Wie gut wäre es da, wenn von verantwortlicher Seite aus Ihrem Ministerium eine klare Ansage käme, diese Zeit des geringen Flugverkehrs zu nutzen, um den Einstieg in ein generelles Nachtflugverbot von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr zu erproben und das grundsätzliche Verbot für Flüge zwischen 23.00 Uhr und 5.00 Uhr konsequent umzusetzen, zumal im Tageszeitraum nun ausreichend freie Kapazitäten vorhanden sind. Wir alle müssen schließlich in diesen Zeiten so vieles neu denken und auch ausprobieren. Wir verstehen die Komplexität des hierfür erforderlichen Zusammenspiels zwischen Bund und Land. In der aktuellen Ausnahmesituation halten wir es jedoch für möglich und wichtig, diese Schritte zum langfristigen gesundheitlichen Schutz der Bevölkerung gemeinsam zu gehen, zumal dem gegenwärtig auch kaum wirtschaftliche Interessen entgegenstehen. Dazu zählen auch die Rücknahme der Absenkung der Mindestflughöhe der Gegenanflüge, mit der eine immense Zunahme von Fluglärm auch während der Nachtstunden einhergeht, sowie die generelle Senkung der Geschwindigkeit im Luftraum unter 3000 m.Wenn nicht jetzt, wann dann?
Jetzt zum Grundsätzlichen: Wir erkennen durchaus an, dass gerade auch aus Ihrem Ministerium viel Grüne Politik angestoßen und durchgesetzt wird. Dennoch möchten wir mit diesem Brief an Sie appellieren, noch klarer und entschlossener auch zum Thema Luftverkehr voranzugehen und initiativ zu werden bzw. zu bleiben, auch im Hinblick auf ein bundesweites Luftverkehrskonzept, einschließlich der dazugehörigen Gesetze, so dass eine zukunftsorientierte und ökologisch notwendige Handschrift erkennbar wird.
Die Klimakrise ist im Gange, gegen sie wird es keine Impfung geben. Hier hilft nur entschlossenes Umdenken und Umsteuern, und zwar in Wirtschaft, Mobilität und Konsum. Wir Grüne sind deshalb umso mehr gefragt, ins Auge zu fassen, welche positiven Möglichkeitsfenster sich durch die neue Situation ergeben könnten. Ein immer weiter, immer größer, immer schneller, wie es die Luftfahrtindustrie vorlebt, darf es nicht geben. Stattdessen bietet sich nach der Pandemie die Chance, für einen stärker auf Qualität als auf reine Quantität setzenden Neuaufbau. Wir hoffen sehr, dass Grüne Politik auf Landes- und Bundesebene ihren Einfluss noch deutlicher geltend macht.
Unsere Gesellschaft lernt gerade in Corona-Zeiten solidarisch zusammenzustehen, individuelle Gewohnheiten auch mal hintenanzustellen und Prioritäten neu zu verhandeln. Von der Politik erwarten wir dazu einen gut kommunizierten Handlungsrahmen und konsequent umgesetzte Maßnahmen, um diese positiven Effekte zu unterstützen.
Mit sehr herzlichen Grüßen von Grün zu Grün!
Im Namen der Ortsverbände,
Birgit v. Stern, Oliver Riehl, Andrea Altmann & Milan Schröder
Für den Grünen Ortsverband Hochheim
Andreas Müller
Für den Grünen Ortsverband Liederbach
Bianca Strauß & Simon Dylla
Für den Grünen Ortsverband Hofheim
Dr. Annelie Koschella
Für den Grünen Ortsverband Bad Soden
Ruth Schoeffel & Herbert Int-Veen
Für den Grünen Ortsverband Sulzbach
Marion Downning & Arnold Bernhardt
Für den Grünen Ortsverband Schwalbach
Regina Vischer
Für den Grünen Ortsverband Kriftel
Gianina Zimmermann & Marcus Schmitt
Für den Grünen Ortsverband Kelkheim
Karin Schnick & Betkin Goethals
Für den Grünen Ortsverband Hattersheim
Frank Laurent
Für die Grün Alternative Liste Flörsheim
Gabriele Sutor & Marta Bachteler
Für den Grünen Ortsverband Eppstein
Die Bundesregierung will ihre Sozialreformen vom Sommer voranbringen. Doch der Widerstand wächst – bei Familien, in der Gesellschaft und auch [...]
Deutschlandweit wird am 26. September demonstriert. Egal ob Du selbst betroffen bist, als Beschäftigte*r, Unternehmer*in eines [...]
Die Mieten bei Neuvermietungen steigen gerade in Ballungszentren trotz der existierenden Mietpreisbremse immer stärker an. Hohe Mieten werden [...]